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Blick vom Seekarkreuz bei Lenggries über die winterliche Jachenau und das Isartal. Foto: Miosta, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
39 Ziele · Anfahrt 20 bis 105 min · 19 ohne Auto erreichbar
Im Westen, entlang der Loisach, breitet sich zwischen Penzberg und dem Kochelsee ein Moorgürtel von 3.600 Hektar aus — die Loisach-Kochelsee-Moore, Nieder- und Hochmoore, die der Isar-Loisach-Gletscher in der Würmeiszeit hinterlassen hat und die die Klöster Benediktbeuern und Schlehdorf seit rund tausend Jahren als Streuwiesen bewirtschaften. Über 200 Vogelarten sind dort nachgewiesen, darunter viele Wiesenbrüter; der größte Teil der Fläche ist FFH- und Vogelschutzgebiet.
Im Osten dagegen das Isartal: von Wolfratshausen flussaufwärts über Bad Tölz, das auf 650 bis 700 Metern am nördlichen Eingang zum Isarwinkel liegt, weiter nach Lenggries und in den Isarwinkel selbst — jene Gegend entlang der Isar zwischen Bad Tölz und der Landkreisgrenze östlich von Wallgau, zu der auch der Sylvensteinspeicher und die Jachenau gehören. Die Jachenau kam erst nach der Säkularisation 1803 dazu; vorher gehörte sie dem Kloster Benediktbeuern.
Die Berge dazwischen sind niedrig und weich. Die Gipfel des Isarwinkels überschreiten in der Regel 1.800 Meter nicht, und der Blomberg mit seinen 1.248 Metern besteht aus Flyschgestein statt aus Kalk. Wer Fels, Drahtseil und Hochgebirge sucht, ist hier falsch. Wer Tagestouren im weichen Gelände sucht — Moorrundwege, Höhenwege mit Alpenblick, Forstwegrunden mit dem Rad, im Winter Rodelbahnen und ausdrücklich als Winterwanderung angelegte Wege —, findet hier den größten Vorrat der ganzen Seite.