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Historische Fraunhofer-Glashütte, Kloster Benediktbeuern

Wo Fraunhofer die nach ihm benannten Linien entdeckte

Öffnung
Derzeit geschlossen, Wiedereröffnung angekündigt für den 19.09.2026

Der Ort, an dem Joseph von Fraunhofer zwischen 1808 und 1818 optisches Glas perfektionierte: zwei große Schmelzöfen, Werkzeuge zur Glas- und Metallbearbeitung, optische Instrumente.

Vor der Anreise prüfen, ob wieder geöffnet ist.
Details
StartBenediktbeuern
AnfahrtRB66 ca. 50 min, Auto ca. 35 min
Saisonganzjährig
Highlights
  • Schmelzöfen
  • Optische Instrumente

1805 kaufte der Münchner Fabrikant Joseph von Utzschneider die Gebäude des 1803 säkularisierten Klosters und richtete zwei getrennte Glashütten ein — eine für Gebrauchsglas, eine für optisches Glas.

Von 1807 bis 1819 arbeitete der Optiker Joseph von Fraunhofer hier, ab 1809 leitete er das Glasschleifen, ab 1811 den gesamten Betrieb. In Benediktbeuern gelang ihm die Entwicklung schlierenfreien Flintglases und die Entdeckung der nach ihm benannten Fraunhoferschen Linien — dunkle Linien im Sonnenspektrum, die die moderne Spektroskopie begründeten.