Gleich hinter dem Freibad an der Eichmühle liegt der einzige nennenswerte Anstieg der Runde: ein kurzes Stück durch den Wald, dann ist die Steigung erledigt, und der Weg bleibt bis zur Rückkehr fast durchgehend eben. Was danach kommt, ist ein Spaziergang mit offenem Blick – über eine Moorfläche hinweg auf die Kette der Alpen, kaum eine Autostunde von München entfernt.
Oben auf der Hochfläche steht die kleine Röcklkapelle mit Blick in die Berge. Unten liegt Ellbach, ein Kirchdorf, das erst 1978 nach Bad Tölz eingemeindet wurde: die Kirche St. Martin, ein Kriegerdenkmal, das Feuerwehrhaus – eine kleine Dorfmitte, die man streift.
Kurz dahinter beginnt, was der Runde ihren Namen gibt: das Ellbacher Moor, Teil eines der größten Naturschutzgebiete Oberbayerns, seit 1940 geschützt und eines der bedeutendsten Gebiete für Tagfalter in der Region. Eine Tafel des Tölzer GeoKulturpfads markiert die Stelle, an der der Weg über eine kleine Brücke den Ellbach quert und in die offene Moorfläche eintaucht.
Danach bleibt es eben: eine leichte Welle hinauf zum Weiler Mühlberg, dann Wiesen und Wald entlang der Bahnlinie zurück zur Eichmühle. Das Naturschutzgebiet verlangt, auf dem markierten Weg zu bleiben. Einkehren lässt sich unterwegs beim Schützenwirt in Ellbach; am Moor selbst gibt es nichts.