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Isartal

Erinnerungsort Badehaus

Vom NS-Zwangsarbeiterlager zum größten jüdischen DP-Lager Europas

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Erinnerungsort Badehaus

Öffnung
Fr 9–17 Uhr, Sa/So 13–17 Uhr (Mo geschlossen); für gebuchte Führungen Di–So 9–17 Uhr

Das ehemalige Badehaus der 1939/40 als NS-Mustersiedlung „Föhrenwald“ für Rüstungsarbeiter errichteten Siedlung — nach Kriegsende bis zu 5600 jüdische Holocaust-Überlebende, „das letzte Shtetl Europas“. Seit 2018 Gedenk- und Erinnerungsort.

Eintritt: Erwachsene 6 €, ermäßigt 3 € (Stand der Recherche).
Details
StartKolpingplatz 1, Wolfratshausen-Waldram
AnfahrtBahn mit Umstieg in München (S6 + S7) · Auto ca. 40 min
Saisonganzjährig
Highlights
  • Geschichte von NS-Zwangsarbeiterlager bis DP-Lager
  • Bis zu 5600 Bewohner 1946–48
  • Getragen von einem Bürgerverein

Ab 1939/40 entstand hier die NS-Mustersiedlung „Föhrenwald“ für Rüstungsarbeiter. Nach Kriegsende, ab September 1945, wurde die Siedlung zum „Jewish Displaced Person Center“ — mit bis zu rund 5600 Bewohnerinnen und Bewohnern zwischen 1946 und 1948 das letzte klassische europäische Shtetl, mit eigenen Schulen, Synagogen und einem Krankenhaus.

1957 wurden die letzten jüdischen Bewohner zum Verlassen gezwungen; am 7. November 1957 wurde der Ort in „Waldram“ umbenannt und mit katholischen Heimatvertriebenen neu besiedelt. Das ehemalige Wasch- und Badehaus des Lagers ist seit 2018 ein Erinnerungsort, getragen vom Verein „Bürger fürs BADEHAUS Waldram-Föhrenwald“.

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