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Tutzinger Hütte ab Benediktbeuern
- Länge
- 22,6 km
- Höhenmeter
- ca. 940 hm
- Unterwegs
- 4–4:30 h
- Mit Anfahrt
- ca. 5:30 h
- Anspruch
- Rad S0–S1, zu Fuß T2
Die Hütte der DAV-Sektion Tutzing, und damit die naheliegendste Bike-&-Hike-Tour überhaupt. Mit dem Rad geht es auf guter Forststraße vom Alpenwarmbad hinauf bis zur Talstation der Materialseilbahn auf rund 1.170 Metern — Steigungsspitzen um 20 Prozent, für Jugendliche gut fahrbar. Dort bleibt das Rad stehen, die letzten 25 Minuten zur Hütte sind Wandersteig. Auf das Rad entfallen 10 der 22,6 Kilometer und 785 der rund 940 Höhenmeter, auf den Fußweg 1 Kilometer und 155 Höhenmeter; in Bewegung ist man etwa drei Stunden, mit Einkehr werden vier bis viereinhalb daraus. An der Nordwand lebt seit 1959 eine Steinbockkolonie, Sichtungen sind wahrscheinlich.
Das Rad muss an der Materialseilbahn bleiben und ist dort unbewacht — abschließen. Auf der Hütte gibt es keine Lademöglichkeit für E-Bikes. Hütte je nach Schneelage von Ende April bis Ende Oktober, im Winter geschlossen.
Details
StartWanderparkplatz Alpenwarmbad Benediktbeuern, 651 m
AnfahrtRB66 ca. 30 min direkt, Auto ca. 35–40 min
CharakterForststraße bis zur Materialseilbahn, dann Serpentinensteig
SaisonFrühjahr, Sommer, Herbst
Diese Runde ab dem Alpenwarmbad in Benediktbeuern ist zwei Touren in einer: rund zehn Kilometer Forststraße mit dem Rad, dann ein knapper Kilometer zu Fuß über einen schmalen Steig – und am Ende, unter der Nordwand der Benediktenwand, die Tutzinger Hütte. Mit der RB66 ist der Start in einer guten halben Stunde erreicht, nur das Rad muss man selbst mitbringen.
Gleich hinter dem Freibad beginnt der Anstieg, erst auf breiter Forststraße vorbei am Waldlehrpfad, dessen fünfzehn Tafeln vom Wald und seiner Nutzung erzählen, dann weiter durch den Bergwald an der Kohlstattalm und der Eibelsfleck-Alm vorbei. Die Steigung bleibt lange gleichmäßig gut zu treten – bis kurz vor der Materialseilbahn noch einmal ein knackiges Stück wartet, das letzte vor der Pause.
An der Talstation der Materialseilbahn, auf rund 1.170 Metern, ist für das Rad Schluss. Abschließen, stehen lassen – von hier geht es zu Fuß weiter, rund 25 Minuten über Stock und Stein durch den Bergwald hinauf, bis die Tutzinger Hütte auf 1.327 Metern auftaucht. Seit 1908 bewirtschaftet die DAV-Sektion Tutzing sie. An der Nordwand darüber lebt seit 1959 eine Steinbockkolonie – wer nach der Brotzeit noch einen Moment sitzen bleibt, hat gute Chancen auf einen Blick.
Zurück geht es auf derselben Strecke: erst der Steig, dann an der Materialseilbahn wieder aufs Rad – und mit ihm gleich die steilste Abfahrt der ganzen Tour, kurz und knackig, bei Nässe eine echte Bremsprobe. Wer übernachten will, sollte wissen: Die Hütte hat nur von Mai bis Oktober offen, und für E-Bikes gibt es dort keine Lademöglichkeit.