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Fünfseenland

Panoramaweg Bernried

Hangkante über dem Starnberger See

FünfseenlandFeierabendtour

Panoramaweg Bernried

Länge
4,5 km
Höhenmeter
78 hm auf / 75 hm ab
Unterwegs
1:20 h
Mit Anfahrt
ca. 1:36 h
Anspruch
leicht

Acht Minuten mit der Bahn, dann eine gute Stunde Hangkante mit Blick auf See und Berge. Gut kombinierbar mit dem Bernrieder Park und dem Bernrieder Filz, einem der ältesten Hochmoore Bayerns.

Details
StartBernried
AnfahrtRB66 ca. 8 min, Auto ca. 12 min
CharakterHangweg mit Seeblick
EinkehrLandgasthof Drei Rosen, Bernried (Mo und Mi geschlossen), Café BUFFI im Buchheim Museum (Mo Ruhetag)
SaisonHerbst, Winter, Frühjahr
Highlights

Der Panoramaweg ist eigentlich zwei Landschaften in einer Runde: unten am Ufer ein ruhiger Weg zwischen Kloster, Park und Yachthafen, oben auf dem Hang ein offener Blick über den ganzen Starnberger See bis zu den Alpen – dazwischen liegt nur ein einziger, kurzer Anstieg.

Vom Ufer führt der Weg an der Klostermauer des ehemaligen Augustinerchorherrenstifts vorbei, das Graf Otto I. von Dachau-Valley und seine Frau Adelheid von Weilheim um 1120 gegründet haben. Die Stiftskirche St. Martin diente den Chorherren bis zur Säkularisation 1803, wurde nach Kriegszerstörungen 1659 bis 1663 barockisiert; heute leben dort die Missions-Benediktinerinnen. In der Mauer versteckt liegt, leicht zu übersehen, eine kleine Seekapelle.

Kurz danach öffnet sich der Bernrieder Park: 1852 von August von Wendland erworben und ab den 1850er-Jahren vom Münchner Hofgärtner Carl Effner nach englischem Vorbild angelegt, mit gezielten Sichtfenstern auf See und Alpen. Seit dem Tod der letzten Eigentümerin Wilhelmina Busch-Woods 1952 ist der rund 80 Hektar große Park öffentlich zugänglich.

Danach kommt der eine Anstieg der Tour, kurz aber deutlich: durch eine alte Eichenallee hinauf zum Hang, vorbei am schlichten Kinderkreuz. Oben, auf Höhe des Bahnhofs mit seiner kleinen Chocolaterie im alten Empfangsgebäude, liegt der See schon deutlich tiefer. Zum Schluss geht es noch einmal bergab, auf dem letzten Stück steiler als beim Aufstieg – bei Nässe oder nassem Laub lohnt hier etwas Vorsicht. Dann wird der Wald wieder licht, der See taucht erneut auf, und man ist zurück am Ausgangspunkt.

636 m611 m585 m 0 km4 km

585–636 m · 103 Hm Aufstieg · 4.4 km

Geschichte

Am Uferweg, versteckt in der alten Klostermauer, liegt die kaum bekannte Seekapelle — leicht zu übersehen, wer nicht gezielt danach sucht.

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