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Bernrieder Park

1,7 Kilometer Seeufer, und außer dem Teehaus steht dort nichts

Länge
4–5 km als Uferrunde, 7,5 km Wegenetz
Unterwegs
1 bis 1,5 h
Mit Anfahrt
ca. 1:48 h
Anspruch
leicht, feste Wege, kinderwagentauglich

Ein Landschaftsgarten von Carl von Effner aus den 1850er Jahren, den Wilhelmina Busch-Woods ab 1914 nach Süden erweitert hat; heute gehört er ihrer Stiftung und ist Gartendenkmal. Der alte Baumbestand beherbergt bedrohte Insekten- und Pilzarten. Die kleinen sandigen Badebuchten heißen hier Seefenster.

Stiftungsregeln: Wiesen nicht betreten, Hunde an die Leine, Baden nur an den Seefenstern nördlich des Teehauses, kein Feuer und kein Grillen.
Details
StartBernried, Zugang Parkstraße/Reitweg oder ab Klosterhof
AnfahrtBahn eine Station ab Tutzing · Auto ca. 9 min (6,8 km)
EinkehrCafé BUFFI im Buchheim Museum (Mo Ruhetag, auch ohne Museumsticket)
Saisonganzjährig
Highlights
  • Alter Baumbestand am Seeufer
  • Die Seefenster als Badebuchten
  • Blick über den See zur Alpenkette

Steht auch unter Am Wasser

Von 1120 bis zur Säkularisation gehörte das Gelände dem Augustiner-Chorherrenstift Bernried, gegründet von Graf Otto von Valley und seiner Frau Adelheid. 1852 kaufte der bayerische Gesandte August von Wendland das gesamte ehemalige Klostergut.

Zwischen 1853 und 1863 ließ Wendland den Park im Stil eines englischen Landschaftsgartens anlegen, durch den Münchner Hofgärtner Carl Effner und vor allem dessen Sohn Carl-Josef von Effner. „Sichtfenster“ im alten Baumbestand geben gezielt den Blick auf See und Alpenkette frei.

Geschichte

1949 übertrug die damalige Eigentümerin Wilhelmina Busch-Woods den Park einer Stiftung, nach ihrem Tod 1952 öffnete er für die Öffentlichkeit.