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Hardtrunde

Von Tutzing über Bernried, Jennhausen und den Magnetsrieder Hardt zurück

Länge
32,2 km
Höhenmeter
300 hm
Unterwegs
2:34 h
Anspruch
mäßig

Am See entlang bis Höhenried, dann durch die hügelige Moränenlandschaft und das Hochmoor nach Jennhausen. Über das Naturschutzgebiet Magnetsrieder Hardt geht es via Haunshofen und Kampberg zurück nach Tutzing. Die Runde verbindet Natur, Kultur und bayerische Gastlichkeit — und startet direkt am Bahnhof.

Details
StartTutzing, Bahnhof
Anfahrtab Haustür
CharakterGemischt — 15 km Weg, 11 km Straße, 1,7 km Singletrail
EinkehrBeim Dorfwirt, Haunshofen (Mo und Di Ruhetag), Forsthaus Ilkahöhe (Di und Mi Ruhetag)
SaisonFrühjahr, Sommer, Herbst
Highlights
  • Museum der Phantasie (Buchheim)
  • Naturschutzgebiet Hardt
  • Hardtkapelle mit dem Teufels-Fußabdruck
  • Ilkahöhe

Vom Bahnhof Tutzing geht es zunächst am Starnberger See entlang bis Höhenried, dann weiter nach Bernried mit dem Museum der Phantasie – Bernhard und Christiane Buchheims Sammlung aus „Brücke“-Expressionismus, Alltagskunst und eigenen Werken in einem lichten Neubau direkt am Seeufer.

Ab Bernried führt die Strecke ins Hügelland der eiszeitlichen Moränenlandschaft, vorbei an Jennhausen ins Naturschutzgebiet Magnetsrieder Hardt: Hier wechseln sich langgestreckte Drumlins – vom Gletscher geformte Hügel – mit kleinen Moorbecken ab, seit 1982 auf gut 90 Hektar unter Schutz gestellt.

Mitten im Naturschutzgebiet steht auf freiem Feld die Hardtkapelle von 1865/66. Zurück geht es über Haunshofen und den Kampberg nach Tutzing.

717 m651 m585 m 0 km32 km

585–717 m · 284 Hm Aufstieg · 32.2 km

Wege

15.3 km
11.9 km
5.0 km
WegStraßeUnbekannt

Oberflächen

16.5 km
8.5 km
5.0 km
Asphalt/befestigtSchotter/KiesUnbekanntNaturweg

Laut OpenStreetMap, lückenhaft erfasst

Geschichte

Der Sage nach stritten Haunshofen und Weilheim um 1250 über ein Weiderecht. Am Ort der heutigen Hardtkapelle sollten Richter entscheiden – da trat der Teufel dazwischen, legte einen Stein auf den Boden und rief: „So wahr ich trete in diesen Stein, ist dies Haunshofer G’mein.“ Mit einem Hufschlag hinterließ er einen gut 30 Zentimeter tiefen Abdruck im Stein und verschwand — der Streit war beendet. Zum Schutz dieses „Teufelstritts“ wurde zunächst eine Vorgängerkapelle errichtet, 1865/66 dann die heutige Hardtkapelle.