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Ilkahöhe und Deixlfurter See

Der Umweg, den kaum jemand geht

Länge
9,5 km
Höhenmeter
170 hm
Unterwegs
2:30 h
Anspruch
T1

Die Ilkahöhe kennt jeder. Den Umweg über den versteckten Deixlfurter See und die Waldschmidtschlucht geht dagegen kaum jemand.

Details
StartBahnhof Tutzing, zu Fuß
Anfahrtab Haustür
CharakterWald, See, Aussichtsrücken
EinkehrForsthaus Ilkahöhe (Di und Mi Ruhetag), Tutzinger Hof (im Ort Tutzing)
SaisonWinter, Frühjahr, Herbst
Highlights
  • Deixlfurter See
  • Waldschmidtschlucht

Steht auch unter Am Wasser

Die Ilkahöhe ist mit 728 Metern ein Überbleibsel der Seitenmoräne des Würmgletschers aus der letzten Eiszeit — daher der freie Blick über den Starnberger See bis zu den Chiemgauer Alpen und, bei Föhn, bis zur Zugspitze.

Der Deixlfurter See war schon in der Bronzezeit besiedelt, belegt durch Grabhügel; später fand man Reste eines römischen Gutshofs in der Nähe. Urkundlich erwähnt ist der See erstmals im 15. Jahrhundert. 1875 kauften die Münchner Opernsänger Heinrich und Therese Vogl das Areal und bauten es zum landwirtschaftlichen Gut aus — mit Viehzucht, Molkerei und sogar einer Kartoffelbrennerei. Sechs Teiche für die Fischzucht entstanden durch Dammbauten aus dieser Zeit.

Geschichte

Ein Teil des einstigen Vogl'schen Guts wird heute als Golfplatz genutzt — von der Landwirtschaft blieb nur noch der Name der Fluren.