Die Runde beginnt an der Kirche in Sindelsdorf, wo Franz Marc von 1910 bis 1914 wohnte, bevor er nach Kochel übersiedelte. Erst geht es flach durchs Moor- und Wiesenland der Loisach Richtung Benediktbeuern, bis nach knapp neun Kilometern der Klosterhof den ersten Abschnitt beschließt.
Hinter dem Kloster beginnt der lange Anstieg: über Forststraße schraubt sich der Weg stetig nach oben, vorbei an der Kohlstattalm auf gut 1000 Metern, bis oben ein kurzer, welliger Höhenweg mit Blick über die Wälder des Pfaffenwinkels wartet. An der Orterer Alm gibt es Wasser, bewirtschaftet nur Fr–So, Juni bis Oktober.
Der Abstieg gehört ganz der Technik: Karrenwege und Singletrail fallen steil ab, bevor es in welligem Auf und Ab weiter Richtung Kochel am See geht. Am Ortsrand liegt die Kirche St. Michael, auf deren Friedhof Maria Marc ihren Mann 1917 aus Frankreich heimholen und beisetzen ließ.
Ab Kochel beginnt der ruhige Teil: fast fünfzehn Kilometer geht es ohne nennenswerte Höhenmeter durchs flache Loisachtal zurück nach Sindelsdorf.