Pfaffenwinkel
Bergwerksmuseum Penzberg
Stollen, Grubenwagen und eine simulierte Sprengung
- Öffnung
- Mi, Do, Sa, So 10–17 Uhr
Originalgetreu nachgebaute Stollen mit Grubenwagen und Signalstation, eine simulierte Sprengung, dazu Arbeitsgerät, Dokumente und ein Film von 1928. Ein ehrenamtlich getragenes Stadtmuseum ohne Tourismusbetrieb, das die härteste Seite der Regionalgeschichte zeigt.
Details
StartPenzberg, Karlstr. 36
AnfahrtAuto ca. 25 min, Bahn ca. 40 min
Saisonganzjährig
Highlights- Simulierte Sprengung
- Film von 1928
Von 1796 bis 1966 wurde in Penzberg Kohle abgebaut — 170 Jahre lang, über 25 Millionen Tonnen insgesamt. Das Bergwerk wechselte mehrfach den Besitzer: von der Oberländischen Steinkohlengewerkschaft (1796) über die Familie Eichthal (1828–1869) bis zur Oberbayerischen Aktiengesellschaft für Kohlenbergbau, die von 1870 bis zur Schließung 1966 förderte.
Nach der Stilllegung gründeten ehemalige Bergleute 1968 den Bergknappenverein, der Objekte sicherte und sammelte. Das Museum zog in die Kellerräume einer Realschule, 2013 wurde es nach einer grundlegenden Neugestaltung als Teil des Penzberger Museums wiedereröffnet — mit nachgebauten Stollen, Grubenloren, Signalstationen und simulierten Sprengungen.