KochelseeHalbtagestourVorher prüfen
Lainbach-Wasserfall und Vogellehrpfad, Kochel
- Länge
- 7,53 km
- Höhenmeter
- 190 hm
- Unterwegs
- 2:15 h
- Mit Anfahrt
- ca. 3:25 h
- Anspruch
- leicht
Ein zwölf Meter hoher Wasserfall mit einer Gumpe zum Abkühlen, dazu ein Vogellehrpfad. Der Weg beginnt direkt am Bahnhof, Parkplatzsuche entfällt. Im Winter hängen Eiszapfen in der Wand.
Im Winter Grödel mitnehmen.
Details
StartTourist-Info / Bahnhof Kochel
AnfahrtRB66 ca. 35 min, Auto ca. 40 min
CharakterSchluchtwald, Lehrpfad
Saisonganzjährig
Highlights- Wasserfall mit Gumpe
- Vogellehrpfad
Wer in Kochel aus dem Zug steigt, hat den Ausgangspunkt schon erreicht, ohne einen Meter für die Parkplatzsuche zu verschwenden – und trifft auf dem Bahnhofsplatz gleich auf ein Stück Technikgeschichte: eine zwölf Tonnen schwere Pelton-Turbine, die siebzig Jahre lang im Walchenseekraftwerk Bahnstrom erzeugt hat und seit 2024 hier steht. Von hier führt die Runde durch den Ort, vorbei am Denkmal des sagenhaften Schmieds von Kochel, der die Aufständischen von 1705 angeführt haben soll, und dann auf der Alten Straße bergan.
Oben, am Tiroler Kreuz, lohnt die erste Pause: Hier warfen bayerische Gebirgsschützen 1809 rund 2000 anrückende Tiroler zurück, bevor sie München erreichten. Ein kurzer Abstecher weiter zur Kohlleiten zeigt denselben Blick, der schon den Maler Franz Marc begeistert hat, bevor der Weg wieder hinunter ins Lainbachtal führt.
Dort dreht sich der Charakter der Tour komplett: Vierzehn Tafeln des Vogellehrpfads – seit 1998 von Gemeinde, Landesbund für Vogelschutz und Kocheler Schulen betreut – laden dazu ein, per QR-Code Vogelstimmen abzurufen. Am Ende des Pfads stürzt der Lainbach zwölf Meter tief in seine Gumpe, deren kühles Wasser an heißen Tagen die eigentliche Belohnung der Runde ist.
Zurück geht es am Rathaus vorbei zum Bahnhof, mit dem Landgasthof Schmied von Kochel als Möglichkeit für den Ausklang. Im Winter verwandelt sich der Wasserfall in eine Wand aus Eiszapfen, und die Wege im Tal werden schnell rutschig.