Füssen
Endbahnhof der Strecke von Marktoberdorf und mit 808 Metern die höchstgelegene Stadt Bayerns. Die Tourismusseite gliedert die Wanderungen in drei Höhenlagen — Genusstouren an den Seen, Hüttentouren und Gipfeltouren wie den Säuling.

Die entfernteste Gegend im Angebot — dafür steht hier der Alpenrand als Wand hinter einer Seenkette.
Der Forggensee vor Säuling und Tegelberg. Foto: Martin Eugen, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
10 Ziele · Anfahrt 70 bis 85 min · 9 ohne Auto erreichbar
Das ist kein Ziel für den spontanen Nachmittag, sondern eines für den ganzen Tag. Füssen ist seit 1889 Endbahnhof der Strecke von Marktoberdorf, und von dort geht es mit dem Bus nach Hohenschwangau weiter. Die Stadt liegt mit 808 Metern am Lech und ist die höchstgelegene Bayerns; ihr Gemeindegebiet reicht von rund 775 Metern am Forggensee bis 1.288 Meter am Salober.
Direkt dahinter beginnen die Ammergauer Alpen: der Säuling mit 2.047 Metern, ein Grenzberg zwischen Bayern und Tirol mit markanter, pyramidenähnlicher Silhouette, dessen leichtester Anstieg sechs bis sieben Stunden braucht und teilweise versichert ist — kein Spaziergang. Dazu der Tegelberg mit 1.881 Metern, dessen Massiv im Westen an der Pöllat beginnt: dem Bach, der unter der Marienbrücke hindurch und an Neuschwanstein vorbeifließt.
Davor liegt eine Seenkette. Der Forggensee ist mit 15,2 Quadratkilometern der größte Stausee Deutschlands, zwischen 1950 und 1954 durch Aufstauung des Lech bei Roßhaupten entstanden; für den Hochwasserschutz wird sein Spiegel im Winter abgesenkt. Dazu kommen Hopfensee, Weißensee, Alatsee, Alpsee, Bannwaldsee und Schwansee. Wer nur die beiden Königsschlösser will, sollte wissen, dass Neuschwanstein und Hohenschwangau nur mit Zeitfenster-Ticket zu betreten sind.
Jeder Punkt steht für einen oder mehrere Startorte; die Zahl in der Marke sagt, wie viele Ziele dort zusammenkommen. Überfahren oder antippen zeigt, welche es sind, und beim Hineinzoomen teilen sich die Marken wieder auf. Wer lieber liest: Unter der Karte stehen ohnehin alle Ziele.
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Ein Messpunkt für eine ganze Landschaft: die Mitte der eingezeichneten Startpunkte. Zwischen Talboden und Grat liegen leicht mehrere Grad — für eine Bergtour bleibt der Bergwetterbericht maßgeblich.
Die Gemeinden und Tourismusverbände stellen eigene Wandertipps und Tourenvorschläge zusammen — mehr, als hier je stehen könnte.
Endbahnhof der Strecke von Marktoberdorf und mit 808 Metern die höchstgelegene Stadt Bayerns. Die Tourismusseite gliedert die Wanderungen in drei Höhenlagen — Genusstouren an den Seen, Hüttentouren und Gipfeltouren wie den Säuling.
Zur Gemeinde gehören Hohenschwangau mit Alpsee und den beiden Königsschlössern sowie die Talstation der Tegelbergbahn. Die Gemeinde gibt für ihr Gebiet über 120 Kilometer Wanderwege an, von Spazierwegen bis zu Bergtouren.
Der Füssener Ortsteil am Hopfensee ist anerkannter Kneipp- und Luftkurort; die Uferpromenade blickt auf die Ammergauer und Allgäuer Alpen. Hier startet die Eschacher Panoramarunde, und ein Fußweg führt vom Dorfladen hinauf zur Burgruine über dem See.
Nach Aufwand geordnet — von der Feierabendrunde bis zur Tagestour. Die Filter darunter grenzen ein, was gerade passt.
Leichte Runde mit Blick auf die Königsschlösser
Ein Weg rund um den Alpsee bei Hohenschwangau, mit Blick auf den See und die Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau.
Die Altstadt, die alle übersehen, weil sie zum Schloss weiterfahren
Füssen wird meist nur als Parkplatz für Neuschwanstein benutzt — dabei ist die Altstadt der interessantere Teil. Die Reichenstraße folgt exakt dem Verlauf der römischen Via Claudia Augusta, und die Hoffassade des Hohen Schlosses trägt eine der wenigen erhaltenen spätgotischen Illusionsmalereien: aufgemalte Fenster und Erker, komplett flach. Am Lechfall stürzt der Fluss über eine nachgeformte Kalksteinstufe, überspannt vom Maximiliansteg.
Gipfelwanderung mit Blick auf Neuschwanstein
Diese Gipfelwanderung führt an der Marienbrücke mit Blick auf Schloss Neuschwanstein vorbei zum Tegelberg-Gipfel.
Voralpenlandschaft zwischen Hopfen am See und dem Forggensee
Eine Panoramarunde durch die eiszeitlich geprägte Voralpenlandschaft zwischen Hopfensee und Forggensee.
Genuss-Mountainbiketour, Teil des Naturbiken Allgäu/Tirol
Teil des interregionalen Projekts „Naturbiken Allgäu/Tirol“ (22 Rundrouten) — von Füssen zur grenznah gelegenen Vilser Alm in Tirol.
Füssens Hausberg, für Geübte
Füssens Hausberg gilt beim örtlichen Tourismusverband als „eine der anspruchsvollsten Bergtouren in Füssen und Umgebung“ — ausschließlich für geübte Bergwanderer.
Bergtour auf königlichen Spuren
Eine Bergtour ab dem Tegelberg — schon König Ludwig II. und seine Familie wanderten hier. Füssen Tourismus führt sie unter den Gemsenwanderungen: 18,6 Kilometer, 1.080 Höhenmeter, knapp acht Stunden.
Die Burg gegenüber — kürzere Führung, kürzerer Weg, gleicher Ticketstress
Die neugotisch umgebaute Burg über dem Alpsee, Kindheitsort Ludwigs II. Die Führung dauert rund 45 Minuten. Schlosshof und Schlossgarten sind auch ohne Ticket zugänglich. Geöffnet ist vom 28. März bis 15. Oktober täglich von 9 bis 16.30 Uhr, ab dem 16. Oktober täglich von 10 bis 16 Uhr; geschlossen bleibt das Schloss am 24., 25. und 31. Dezember sowie am 1. Januar.
Der Klassiker — nur mit Zeitfenster-Ticket und viel Zeitpolster
Seit 2025 UNESCO-Welterbe, zu besichtigen nur in einer Führung von rund 30 Minuten zu einer festen Einlasszeit. Vom Ticket Center sind es zu Fuß rund 1,5 Kilometer mit erheblicher Steigung, etwa 30 bis 40 Minuten. Geöffnet ist vom 28. März bis 15. Oktober von 9 bis 18 Uhr und vom 16. Oktober bis 27. März von 10 bis 16 Uhr; geschlossen bleibt das Schloss am 1. Januar sowie am 24., 25. und 31. Dezember.
Panoramaweg Königsrunde und drei Klettersteige ab der Bergstation
Die Tegelbergbahn bringt in wenigen Minuten zur Bergstation — von dort der „Panoramaweg Königsrunde“ sowie drei Klettersteige unterschiedlicher Schwierigkeit („Gelbe Wand“, „Fingersteig“, „Tegelbergsteig“).