Der Windachspeicher, an dem die Runde beginnt und endet, ist kein natürlicher See, sondern ein Erddamm aus den frühen Sechzigerjahren, der die Dörfer westlich des Ammersees vor Hochwasser schützt. Von dort führt die Strecke querfeldein, ehe sie den Lech erreicht und für eine gute Stunde am Fluss bleibt.
Gleich hinter dem Start geht es ein kurzes Stück hinauf, dann rollt die Strecke über ruhige Feldwege durch kleine Weiler. Am Lech wird es kurz laut: Bei den Lechmühlen staut seit 1943 ein Kraftwerk den Fluss auf.
Gleich dahinter, im Ortsteil Mundraching, steht mit St. Vitus eine kleine Barockkirche von Johann Schmuzer; wenig später zeigt die spätgotische Pfarrkirche in Stadl in der Karwoche ihr acht Meter hohes Heiliges Grab. Hier, an den Lechufern, steckt der größte Teil der Höhenmeter dieser sonst ruhigen Runde.
Auf dem Rückweg liegt der Egelsee, ein zwei Hektar kleiner Toteiskessel-Weiher. Einkehr gibt es auf der ganzen Runde nur an der Windachsee-Alm direkt am Ufer – montags und dienstags Ruhetag.