Ausflüge ab TutzingVersteckte Highlights im Voralpenland
FünfseenlandVorher prüfen

Schloss Tutzing

Das Ortsschloss als Tagungshaus mit öffentlichem Programm

Öffnung
Veranstaltungsabhängig — Programm auf der Website

Das eigene Ortsschloss ist keine Sehenswürdigkeit, sondern die Evangelische Akademie: ein Tagungshaus mit öffentlichem Programm aus Vorträgen, Podien und Konzerten in den historischen Salons, dazu ein Schlosspark am See. Wer bei Regen zu Hause bleibt, kann trotzdem einen Abend im Schloss verbringen.

Für Ortsansässige ein blinder Fleck — lohnt einen Blick ins Programm.
Details
StartTutzing
Anfahrtvor der Haustür, zu Fuß
Saisonganzjährig
Highlights
  • Historische Salons
  • Schlosspark am See
  • Vorträge und Konzerte

Ursprünglich eine mittelalterliche Wehranlage, wechselte das Schloss oft die Hand: die Tuzzinger- und Dichtl-Familien im 15. Jahrhundert, ab 1731 die Familie Vieregg. Graf Friedrich von Vieregg baute es zwischen 1802 und 1816 zur heutigen klassizistischen Form um — mit Seitenflügeln, die dem Schloss seine charakteristische Hufeisenform gaben.

Spätere Eigentümer waren der Stuttgarter Verleger Eduard von Hallberger (1869–1880) und der ungarische Finanzier und Kunstsammler Marcell Nemes (1921–1930), dessen frei erfundenes Fantasiewappen bis heute das Schlosstor ziert. Seit 1949 ist das Schloss die Evangelische Akademie Tutzing, mit rund 90 Tagungen und 12.000 Teilnehmenden pro Jahr.

Geschichte

Im Innenhof erinnert eine Gedenktafel an Albert Hackelsberger, Industriellen und katholischen Politiker, der 1940 in Gestapo-Haft starb.