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Partnachklamm und Partnachalm

Der Klassiker — hier ausnahmsweise doch, als Zustieg ins Reintal

Länge
7,3 km
Höhenmeter
260 hm
Unterwegs
2:45 h
Mit Anfahrt
ca. 4:35 h
Anspruch
T1, teils über Stufen

Die Partnachklamm steht in jedem Reiseführer und ist entsprechend voll — sie steht hier trotzdem, weil sie der Zustieg zu allem im Reintal ist. Wer sie mit der Partnachalm verbindet, kommt aus dem größten Gedränge heraus. Ganzjährig geöffnet, im Winter mit Eisformationen.

Klammeintritt. Kinderwagen sind in der Klamm nicht erlaubt. Radfahren ist in der Klamm verboten — für Bike-Touren ins Reintal führt die Umfahrung über Graseck und die Partnachalm. Lässt sich mit dem Eckbauer zu einer größeren Runde erweitern.
Details
StartOlympia-Skistadion Garmisch, 730 m
AnfahrtWerdenfelsbahn ca. 55 min plus 30 min zu Fuß oder Ortsbus
CharakterKlamm, dann Almweg
EinkehrPartnach-Alm — die Website der Alm ist veraltet — Öffnungszeiten vorher telefonisch prüfen
Saisonganzjährig
Highlights
  • Partnachklamm
  • Partnachalm 980 m

Steht auch unter Am Wasser

Vor rund 240 Millionen Jahren lagerten sich am Grund eines Urmeeres dunkelgraue, harte Schichten aus alpinem Muschelkalk ab, später weichere Partnach-Schichten darüber. Die Alpenauffaltung drückte beides nach oben, und die gletschergespeiste Partnach grub sich durch den harten Kalk — das weichere Gestein drumherum erodierte breiter, übrig blieb die schmale Klamm.

1912 wurde die Klamm zum Naturdenkmal erklärt und für Besucher geöffnet — seither zählt sie zu den meistbesuchten Klammen Deutschlands. Ein Felssturz 1991 verschüttete rund 5.000 Kubikmeter Gestein; die Umfahrung führt seither durch einen 108 Meter langen, eigens gesprengten Tunnel.

Geschichte

Bevor die Klamm für Touristen erschlossen wurde, trieben Einheimische ihr Brennholz per „Trift“ durch die tosende Partnach — eine lebensgefährliche Arbeit, die mehrfach Todesopfer forderte.