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Osterfelderkopf über die Höllentalklamm

Die sportliche Königstour ab Hammersbach

Länge
19 km
Höhenmeter
1.300 hm
Unterwegs
6:30 h
Mit Anfahrt
ca. 8:50 h
Anspruch
T3

Durch die Höllentalklamm zur Höllentalangerhütte, über den Rindersteig hinauf zur Rinderscharte auf 2.080 Metern und weiter zum Osterfelderkopf. Der Abstieg führt über die Hochalm und den Jägersteig zurück. Wer nicht mehr mag, nimmt am Osterfelder die Alpspitzbahn ins Tal.

Ab der Höllentalangerhütte sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit nötig, besonders am Aufstieg zur Rinderscharte. Klammeintritt, für Alpenvereinsmitglieder ermäßigt. Erst ab Mitte Juni schneefrei.
Details
StartHammersbach, 770 m
AnfahrtWerdenfelsbahn nach Garmisch ca. 55 min, dann Zugspitzbahn; Auto ca. 1:05 h
CharakterKlamm, Rindersteig, Rinderscharte, Jägersteig
EinkehrHöllentaleingangshütte (DAV, ab Mai, im Winter zu), Höllentalangerhütte (DAV, Übernachtung möglich), Osterfelder 2.000 (Betriebszeiten der Alpspitzbahn)
SaisonSommer, Herbst
Highlights
  • Höllentalklamm
  • Höllentalangerhütte
  • Rinderscharte 2.080 m
  • AlpspiX

Steht auch unter Am Wasser

Die Höllentalklamm ist nur 700 Meter lang, aber bis zu 150 Meter tief und stellenweise nur 2 bis 5 Meter breit — eine der markantesten Schluchten des Wettersteingebirges, ausgewiesen als bedeutendes bayerisches Geotop. Der Hammersbach hat sie in den Fels gegraben.

Erschlossen wurde die Klamm ab 1902 unter der Leitung des Ingenieurs Adolf Zoeppritz, eröffnet am 15. August 1905. Schon 1888 gab es eine eiserne Brücke, 1893 kam mit „dem Brett“ ein künstlicher Kletterweg aus Eisenklammern und Stahlseilen dazu, der den Zustieg abkürzte.

Geschichte

Bevor Tourismus das Tal prägte, bauten Bergleute hier Eisenerz und Molybdän ab, über primitive Steige. Der Name „Höllental“ geht auf mittelhochdeutsch „Helle“ zurück — gemeint sind schwierige, gefährliche Bergstellen, keine religiöse Anspielung.