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Olympiaberg und Olympiapark

Aus Kriegsschutt aufgeschüttet — der beste Sonnenuntergang im Norden

Länge
3,4 km
Unterwegs
Tagestour

Der Olympiaberg ist aus Kriegsschutt aufgeschüttet und mit sechzig Metern über Parkniveau der beste frei zugängliche Sonnenuntergangspunkt im Norden der Stadt — bei Föhn sieht man von oben die Alpenkette hinter der Skyline. Freis Zeltdach ist eine der wenigen Architekturen der siebziger Jahre, die man aus der Nähe anschauen sollte: das Seilnetz wirkt von unten überraschend filigran.

Eines der wenigen Münchner Ziele, bei denen das Auto unproblematisch ist.
Details
StartMünchen-Milbertshofen
AnfahrtS6 plus U3 ca. 60 min · Auto ca. 45–55 min, Parkhaus vorhanden
CharakterOlympiaturm, Olympiastadion, Olympiaberg
EinkehrSeehaus am Olympiasee oder Coubertinplatz
Saisonganzjährig
Highlights
  • Zeltdachtour und Flying Fox
  • Olympiaturm
  • Sonnenuntergang vom Olympiaberg

Zeitstrahl

1947–1958

Der Olympiaberg wächst aus rund 10 Millionen Kubikmetern Kriegsschutt Münchens — er ist älter als die Spiele, die ihm den Namen gaben.

Februar 1968

Der 291,28 Meter hohe Olympiaturm eröffnet mit seinem Drehrestaurant in 181 Metern Höhe — eines von nur zwei Gebäuden im heutigen Olympiapark, die schon vor den Spielen standen.

1966

München erhält den Zuschlag für die Olympischen Sommerspiele 1972, unter dem Konzept „Olympische Spiele im Grünen und der kurzen Wege“ — bewusster Kontrast zu den monumentalen Bauten von Berlin 1936.

1967

Das Büro Behnisch & Partner gewinnt den Wettbewerb, für die Zeltdachkonstruktion holen sie Frei Otto als Berater.

1972

Das Olympiastadion mit seiner 74.800 Quadratmeter großen Zeltdachlandschaft — Seilnetze an bis zu 80 Meter hohen Pylonen, verkleidet mit Acrylglasplatten — ist fertig zu den Sommerspielen.

Der Rundgang

  1. 1
    Coubertinplatz

    Start des Rundgangs am nach dem Olympia-Begründer benannten Platz.

  2. 2
    Olympiaturm

    291,28 Meter hoch, eröffnet im Februar 1968 mit Drehrestaurant in 181 Metern — eines von nur zwei Gebäuden im heutigen Olympiapark, die schon vor den Spielen standen.

  3. 3
    Olympiastadion

    Frei Ottos Zeltdach ist eine der wenigen Architekturen der siebziger Jahre, die man aus der Nähe anschauen sollte: das Seilnetz an bis zu 80 Meter hohen Pylonen wirkt von unten überraschend filigran.

  4. 4
    Olympiaberg

    Aus Kriegsschutt aufgeschüttet und mit sechzig Metern über Parkniveau der beste frei zugängliche Sonnenuntergangspunkt im Norden der Stadt — bei Föhn sieht man von oben die Alpenkette hinter der Skyline.

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