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Klosterkirche Wessobrunn
Namensgeber der Wessobrunner Stuckateure — und kostet nichts
- Öffnung
- Die Kirche ist frei zugänglich, die Klosteranlage in Privatbesitz
Von hier stammen die Stuckateursfamilien, die halb Süddeutschland ausgestattet haben — die Wessobrunner Schule. Aus dem Kloster kommt außerdem das Wessobrunner Gebet, eines der ältesten Zeugnisse deutscher Sprache. Die Reisebusse fahren nach Wies und Ettal, hier ist Ruhe.
Die Zugänglichkeit der Innenräume der Klosteranlage vorher klären.
Details
StartWessobrunn
AnfahrtAuto ca. 30 min · mit Bahn und Bus über Weilheim 50–60 min
Saisonganzjährig
Highlights- Wessobrunner Stuck
- Tassilo-Linde
- Wessobrunner Gebet
Das genaue Gründungsjahr ist unklar, erstmals urkundlich erwähnt ist das Kloster 817. Der Sage nach geht die Gründung auf Herzog Tassilo III. zurück, dem 753 im Traum eine Quelle erschien, aus der Wasser in vier Richtungen floss, dazu eine Himmelsleiter. Historiker vermuten stattdessen eine Adelsfamilie aus Rott als Gründer, um 740, als Eigenkloster.
Ungarneinfälle zerstörten das erste Kloster im 10. Jahrhundert, danach folgte eine Zeit als weltliches Chorherrenstift, ab 1064 wieder Benediktiner — bis zur Säkularisation 1803. Die Kirche wurde 1810 abgerissen, Baumaterial diente dem Wiederaufbau von Weilheim.
Geschichte
Wulfhild, Tochter Heinrichs des Schwarzen, wurde nach dem Tod ihres Mannes Nonne in Wessobrunn und 1668 seliggesprochen.