Diese Runde kippt schon nach vier Kilometern komplett: Wer den ganzen Anstieg des Tages hinter sich hat, rollt den Rest überwiegend bergab oder eben durchs Ammertal. Vom Badesee in Hetten führt die Frauenwaldstraße stetig hinauf, an der Bärnhöhle vorbei.
Oben, auf rund 984 Metern, steht die Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt mit Rokokofresken von Matthäus Günther aus dem Jahr 1748 – und gleich daneben die Wetterwarte, die seit 1781 fast lückenlos misst und als älteste Bergwetterstation der Welt gilt.
Dann geht es hinab: über 450 Höhenmeter auf gut zehn Kilometern, mit einer Rampe von über 11 Prozent kurz vor der Ammer. Der Weg fällt durch vier Schwaig-Weiler, dann wird es unten am Fluss flach – die Ammer hat sich hier über Jahrtausende durch Moräne und Molasse gegraben.
Erst danach kommt noch einmal Steigung, heraus aus dem Tal, vorbei am Weitfilz, einem stillen Moorstreifen direkt am Weg. Über den Weiler Winterleiten geht es zurück nach Hetten, wo der Badesee wartet.